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Gewässerentwicklung:
vorausschauend und gemeinsam planen

Bis in die 1980er-Jahre standen die Nutzungs- und Hochwasserschutzinteressen im Vordergrund. In der Zwischenzeit haben sich die Sichtweisen – und damit auch die gesetzlichen Anforderungen – stark verändert. Prioritär ist weiterhin der Hochwasserschutz, also die Sicherheit. Berücksichtigt werden müssen heute jedoch auch Anliegen aus den Bereichen Naturschutz, Erholung, Tourismus, Wasserversorgung und Landwirtschaft. Was das für die einzelnen Gewässer bedeutet, können nicht allein Fachexperten entscheiden. Vielmehr sind auch alle jene Bevölkerungskreise einzubeziehen, die von den entsprechenden Vorhaben betroffen sind.

Eine Möglichkeit, diese Herausforderung zu erfassen und koordiniert anzugehen, ist die Erarbeitung eines Gewässerentwicklungskonzepts wie das GEK Hasli.

 

Aktuell:

Am 30. August 2017, 18:00 - 20:00, Kirchgemeindehaus Meiringen, wird das Endergebnis des GEK Haslis in Form eines Massnahmenkatalogs vorgestellt und das Projekt beendet.

Aktuelle werden die Massnahmen finalisiert und im Mai den Fachstellen zur Vernehmlassung eingereicht. Folgende Bäche wurden detailliert bearbeitet.

- Enlger/ Hüsenbach (Strecke im Talboden)

- Milibächli/ Furibächli

- Urbachwasser (Strecke im Talboden)

- Wanglauenen/ Gadmerwasser

- Sagenbach

- Wyssenbach/ Rychenbach (Gschwandtenmaad)

- Kanal (Prozessbedingtes Massnahmenblatt)

 

Die Massnahmen werden mit dem Lenkungsausschuss diskutiert und von Fachstellen vernehmlasst.

 

DSCN5901

Begehung im Rychenbachtal

 

Weiters werden zu folgenden Themen allgemeine Massnahmenblätter ausgearbeitet:

- Geschiebe/ Periglaziale Gefahrenkarte

- Geschiebe/ Deponie/ Standorte

- Erfahrungsaustausch Schwellenkorporationen

 

Genauere Infos finden Sie auch hier.

 

Diese Massnahmen (Massnahmenkatalog) werden im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Sommer 2017 präsentiert werden.

Ergebnisse zu den vergangenen Begleitgruppensitzungen finden Sie hier:

  1. Workshop

  2. Workshop

  3. Workshop

Anmeldung Gastbereich